Verse zu Liebeskummer
Elfenzauber
Langsam versinkt die Sonne in
der Ferne, am Himmel
glitzern schon die ersten Sterne.
Hell schimmert der Fluss
wie ein silbernes Band,
Ruhe und Frieden überziehen
das ganze Land.
Voll und rund beleuchtet
der Mond die Erde, auf dass es
nun wieder Nacht werde.
Doch mitten im Wald, auf einer
Lichtung fein, tanzt eine Elfe
im Mondenschein.
Als Mensch gestorben,
als Elfe geboren.
Wer sie erblickt,
ist für immer verloren.
Glockenrein und silberhell erschallt
ihr Lachen, sie schwebt über die
Wiese, macht wundersame Sachen.
Fasziniert bleiben die Tiere
am Rande stehen,
jeder möchte die kleine Elfe
tanzen sehen.
Silbern erstrahlt ihr langes blondes
Haar, blau schimmern die Augen,
so hell und klar.
Noch nie hat ein Mensch so etwas
Schönes gesehen.
Würde er es wohl richtig verstehen?
Ein einsamer Wanderer durchstreift
den Wald, erreicht
die wundersame Lichtung bald.
Gebannt und staunend schaut
er zur Elfe hin, im selben Moment
schmelzen sein Herz und der Sinn.
Verloren ist er nun auf alle Zeit
und macht sich auf ein Leben
mit der Elfe bereit...
Dornenblume
Rote Rosen, Schwarze Rosen, wiegen sich im Sommerwind.
Dornen stachen meine Hände, bluten sollst du nun mein Kind.
Rote Rosen, werden welken, weil zwei Herzen einsam sind.
Schwarze Rosen, bleiben Zeugen, deiner Grausamkeit mein Kind.
Weiße Rosen, reiner Jugend, Unschuldszeichen aller Zeit.
Blutdurchtränkte Blütenblätter, klagen meiner Seele leid.
Weiße Rosen müssen sterben, meine Rache und mein Schmerz.
Schwarze Rosen meine Liebe, bluten soll dein kaltes Herz.
Zerstörte Liebe
Wenn du nicht auf dein herz hörst,
deine Liebe zerstörst
deinen Liebsten gehen lässt,
dich nicht mehr mit ihm sehen lässt
erst dann wird dir bewusst, wie wichtig er war.
Diese Leere in dir wenn er nicht bei dir ist
dieser Frust, hast keine Lust mehr weiter zu machen.
Denkst dauernd an die Zeiten, an sein Lachen,
als ihr noch zusammen wart. Das ist hart.
Doch wenn genug Zeit vergeht,
und der Wind deine Gedanken wegweht
sich nicht alles mehr um ihn dreht,
bist du wieder frei und kannst dich neu verlieben.
Die Trauer in dir wird niemals siegen.
Kannst dein Leben wieder hinbiegen, mit neuem Glück.
Doch ein Stück von ihm wird immer in dir sein
auch wenn du es nicht erkennen willst.
Wirst seinen Namen noch oft nennen,
in solchen Momenten lieber wegrennen.
Hast keine Wahl seh es nicht als Qual.
Gewohnheit
Man liest ein Buch zum 5ten mal
und merkt erst jetzt wie gut es ist,
Man hört ein Lied zum 10ten mal
und merkt erst jetzt wie schön es ist,
Ich kenne dich schon mein Leben lang
und merke erst jetzt wie sehr ich Dich liebe!!!!
Ich traf einen Engel
Verwildert war mein Haus. Kein Feuer, keine Wärme.
Ich sah hilflos hinaus, zu wunderschönen Sternen.
Stillschweigend war mein Herz. Verstummende Gedanken.
Ich war noch nicht im Jetzt. Ich war… in der Vergangenheit.
Verließ ich bald mein Haus und nahm nur meine Geige.
Mein Herz sah nichts voraus. Es war noch immer schweigend.
Betrat ich still den Pfad, den Weg in Ungewissheit.
Ich hab mir nichts erspart. Hart war meine Geschichte.
Ich wanderte umher, vor Schmerzen mein Herz brach.
Mein Leben schien so leer bis ich einen Engel traf.
Er teilte still sein Herz und gab mir eine Hälfte,
die strahlte und erglänzte in der Dunkelheit der Nächte.
Die Ewigkeit berührte ganz zärtlich meine Seele.
Und langsam sie entführte meinen schlimmsten Willen.
Sie rief mich zart zu ihr, bezauberte, entflammte.
Ich war so fasziniert, dass mein Schmerz erlahmte.
Vergab ich meinen Feinden und spürte wieder Wärme.
Ich sah glücklich hinaus zu wunderschönen Sternen.
Mein Herz schlug stark im Rhythmus des Engels reiner Welt
und strahlte einfach Licht … in Welt der Dunkelheit.
Kriegerin des Feuers
Der Phönix, mein Schutzpatron.
Er steht mir in diesem Kampf bei und verleiht mir seine Kraft.
Die Macht der Unsterblichkeit und die Macht des heiligen Feuers.
Brenne, verletze, vernichte!
Siehst du die Flammen?
Siehst du die Vernichtung, die das Feuer schafft?
Die Kriegerin des Feuers ist da!
Sie kämpft auf Leben und Tod.
Wähle dein Schicksal!
Die Zeit ist gekommen.
Ja, Frau, doch das verleiht ihr nur noch mehr Macht.
Aus der Asche geboren, mit Flammen bewaffnet und Unsterblichkeit gesegnet, bereit zu Kampf!
Hörst du ihren Schlachtruf?
Den Schrei des mächtigsten Geschöpfes aller Zeiten?
Dem Gebieter des Feuers?
Dem Phönix?
Das Feuer bereit, wie zum Schwert und Schild.
Getrieben von Hass und Rache.
Von Freundschaft und Liebe verraten, gibt es keine Gnade!
Die Tränen der Heilung lassen sie nicht bluten.
Du kannst sie nicht stürzen!
Du hast schon verloren, bevor du angefangen hast zu kämpfen!
Dein Schicksal ist besiegelt.
Kämpf gegen sie und stirb ehrenvoll!
Was ich damit zu tun habe?
Was meine Rolle in diesem Kampf ist?
Die Kriegerin des Feuers bin ich!
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