Gedichte zur Trennung
Geister der Vergangenheit
Sebastian Katzmann
Das Leben geht weiter, nach jedem Schmerz, jeder Trauer.
Doch was bleibt sind die Erinnerungen tief verborgen in der Seele deines Herzens.
Man fühlt sich gut solange die Konfrontation ausbleibt und die Gedanken in die Zukunft blicken. Doch das Schicksal will es oft anders. Man glaubt alles vergessen zu haben, einen geliebten Menschen, eine Trennung der Partnerschaft, man hat sich alles wieder Mühevoll aufgebaut. Doch dann sind es kleine alltägliche Situationen. Ein zufälliges wieder sehen mit deiner großen Liebe, du erblickst sie und bist starr vor Verzweiflung. Viele Augenblicke, Momente der Stille bringen die Gedanken zurück und das Karussell des Lebens scheint für einen Moment still zu stehen.
Die Tage danach, ein hässliches Gefühl von unerfüllter Sehnsucht macht sich breit und ich merke du hast mein Herz noch immer fest in deiner Hand.
Ich bin machtlos, denn im inneren weiß ich, meine Liebe zu dir wird niemals enden.
Was ist das für eine ungerechte Art der Liebe.
Warum, frage ich mich. Warum bleiben Schmerzhafte Gedanken ein Leben lang in unserem Herzen.
So ist es, es sind die Geister der Vergangenheit.
Was nützt es?
Du bist wunderschön.
Deine Augen,
klar wie der Ozean,
leuchtend wie die Sonne.
Deine Haut,
kalt und glatt
wie Satin,
die Farbe des Sandes
am rauschenden Meer.
Arme, hart und fest
wie Stein.
Doch was nützt es?
Dein Lächeln
lässt graue Regentage
im Sonnenlicht erscheinen.
Dein Humor
lässt alle Mädchen träumen.
Dein Charme
bringt mir schlaflose Nächte.
Doch was nützt es?
Wenn du mich küsst,
drohe ich zu zerschmelzen.
Wenn du meine Hand hälst
lebe ich nicht
und bin nicht tot.
Doch was nützt es, wenn du mich nicht liebst.
Es tut weh von außen stark sein zu müssen, obwohl man innerlich schreien könnte.
Wer mein Schweigen nicht versteht, versteht auch meine Worte nicht!
Abschied
Ich werde mich nicht mehr Einbringen,
ich mach jetzt mein eignes Ding.
Kein Leben mehr zu Zweit,
ich entscheid mich für die Einsamkeit.
Für kurze Zeit waren wir zu zweit,
ich behalt es in meinem herzen für die Ewigkeit.
Mir ist ab Heute klar, dass es das war.
Abschied
Abschied ist, ein hartes Wort,
Schritt um Schritt, den Weg beschreiten,
verlassen wird ich diesen Ort,
und Niemand, wird mich dann begleiten.
Der Vorhang fällt, auf mich hernieder,
ein letztes Klatschen, ist zu hören,
ich geh nun fort, und komm nicht wieder,
mein Fehlen wird, schon keinen stören.
So manche Sehnsucht, wird Vergehen,
ein kleines Tränchen, im Gesicht,
man wünscht sich nun, auf Wiedersehn,
Servus... machs gut, vergesst mich nicht.
|