Traurige Liebeskummergedichte
Einsamkeit
Voll Schatten, doch ohne Licht,
hier mutig sein kann ich nicht.
So dunkel wie die mondlose Nacht,
mit so großer Macht.
So schwarz wie das tobende Meer,
mit Augen so kalt und leer.
Hält keine Leben lange aus,
nicht mal die eine Maus.
Wohnt in so vielen Herzen,
verursacht Schmerzen.
Ist der schlechteste Traum,
zu finden in jedem Raum.
So alt wie die Zeit,
hält gefangen, die gesamte Menschheit.
Trägt den Namen, den jeder kennt,
der wie Feuer in den Herzen brennt.
Einsamkeit- so heißt sie,
vergehen wir sie nie!!!
Gebrochener schwur
sie sitz in ihrem Zimmer
ganz alleine, keiner der da ist,
sie will schreien,
doch sie merkt wie ihre kehle sich zu schnürt.
1000 Gedanken schwirren ihr durch den kopf,
doch Sie traut sich nicht,
sie vor Ihm auszusprechen.
sie merkt wie jeder einzelne Ihr schmerzen zufügt.
ihre Augen werden überschwemmt von einem Meer aus tränen
kleine Flüsse fließen nun über ihre Wangen.
sie versucht es zu unterdrücken,
doch damit macht sie alles nur schlimmer.
sie hatte sich geschworen,
sich nicht mehr zu verlieben,
doch gegen ihren willen trat dieser Junge in ihr Leben.
sie wollte nicht wahr haben,
dass nun aus der Freundschaft liebe wurde.
sie wollte die dinge verdrängen,
denn er würde sie nicht lieben,
denn er hielt eine hand einer anderen.
sie versucht damit klar zukommen,
doch jede Nacht rissen die narben ihrem Herzen wieder auf.
sie fand kein Ausgang,
keine offene Tür,
kein Lichtblick.
sie schaute ihr arme an,
glitt langsam über ihr fast verheilten narben,
sie waren alt,
von einer schmerzenden verloschenen liebe.
sie wollte die klinge nie mehr ansetzen,
doch die schmerzen,
die sie fühlte,
sollten verschwinden.
sie nahm die glänzende Spitze,
schaute noch einmal ihr elenden Anblick darin an
und schnitt...
das Blut war die Erlösung,
der knoten in ihrem Hals löste sich,
einer lauter, erleichternder Schrei
ihr Seele wurde erhellt.
schwarze Nacht
schwarze Nacht umgibt mich
die Sterne leuchten hell,
das Meer rauscht in der Ferne,
die Nacht vergeht so schnell.
Alles ist einfarbig schwarz,
alles mit schatten bedeckt.
doch bald beginnt die Dämmerung,
sie bringt alle Farben mit.
Ich liege auf den Hügeln,
betrachte die schwarze Nacht,
horche den Vogelstimmen,
bis der ganze Wald erwacht.
vorbei ist es mit den Schatten,
die Sonne ist erwacht,
sie steht schon hoch am Himmel,
doch ich denk an die schwarze Nacht.
Der Sch(l)uss
"ich mach Schluss" hast du gesagt.
"Du machst Schluss?" hab ich gefragt.
Ich ging, und sah nicht zurück,
Tränen trübten meinen Blick.
Sie liefen heiß und schwer.
Doch das alles kümmert mich nicht mehr.
Du warst mir hinterher gerannt.
Meine Nerven waren blank.
Ich konnte es nicht fassen!
Kannst du mich nicht gehen lassen?
"Was willst du tun?" hatte ich gefragt.
"Ich mach Schluss" hast du gesagt.
Ich rannte so schnell wie möglich nach Haus,
und holte sie aus der Schublade heraus.
Jetzt mache ich wirklich Schluss.
Sekunden später fiel der Schuss.
Schicksal
Engel fliegen
Engel fallen.
Winde wehen
Jahre vergehen.
Die Liebe kommt und geht
wie der Wind sich dreht.
Die Erinnerung bleibt im Herzen
doch sie ist voller Schmerzen.
Dieser Schmerz wird nie vergehen
aber mit der Zeit verwehen.
Das Schicksal ist wie ein leeres Blatt
was nirgendwo geschrieben steht.
Das Schicksal ist für etwas gut
darum hass es nicht vor Wut.
Hör nie auf an dich zu glauben
sonst wirst du dich selbst berauben.
Fange an deine träume zu leben
und höre nie auf etwas zu geben.
Hasse andere nicht
sondern sehe das Licht am ende.
Das Spiel
für dich war alles nur ein spiel
ich bedeute dir nicht viel
ich habe dir alles geglaubt
auf die liebe vertraut
doch ich war nur eine von vielen
mit meinen Gefühlen
konntest du spielen
warum hast du das getan?
du hast mir so weh getan
du hast mich so sehr verletzt
mein herz
in 1000 stücke zerfetzt
ich kann es nicht verstehen
doch irgendwann
wird der schmerz vergehen
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